Tiefes Ruhen Achtsamkeit in der liegenden Meditationshaltung
In dieser Meditationsform geht es ums Lassen: los-lassen, zu-lassen, sein-lassen. Die liegende Haltung fördert das leichte und mühelose Gewahrsein auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene. Das Tiefe Ruhen lädt ausdrücklich auch Menschen ohne Meditationserfahrung ein.
Die Meditationen des Tiefen Ruhens sind geführt. Das erlaubt es, sich noch mehr auf die eigene Erfahrung einzulassen und das, was geschieht, offen und neugierig zu entdecken. Wenn wir dabei zu dösen beginnen oder einnicken, ist das völlig ok. Es kann zum achtsamen Erkunden des Raumes zwischen Wachsein und Schlaf führen.
Das Liegen ist neben dem Sitzen, Stehen und Gehen die vierte der in buddhistischer Tradition verankerten Haltungen. Den Körper dem Boden anzuvertrauen, ist eine sanfte und freundliche Erlaubnis, die wir uns selbst erteilen. Für Menschen mit Schmerzen oder Schwierigkeiten in sitzender Haltung ist das Tiefe Ruhen eine willkommene Einladung, einen neuen, freien Raum kennenzulernen.
Tiefes Ruhen wendet sich an Menschen, die
- sich angespannt, unruhig oder erschöpft fühlen
- unter großem Druck leben und arbeiten
- ihrem Körper und Geist im Alltag Ruhe schenken wollen
- einen sanften Zugang zu freundlicher Selbstfürsorge entwickeln möchten
- einen leichten Einstieg in die Meditation suchen oder ihre bestehende Praxis bereichern wollen
Inhalte eines Tagesseminars sind
- zwei bis drei angeleitete Meditationen
- Impulse zu Achtsamkeit, Selbstfürsorge und anderen Themen
- Austausch unter- und Verbindung miteinander
Nächster Termin
Tiefes Ruhen
(deep rest)
9. November 2025 in Weimar im Lückhoff-Institut